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Vor dem Waschen sollten Sie die Kragenstäbchen
entfernen und die Hemdtaschen leeren. Stark verschmutzte Stellen reiben
Sie zuvor mit der altbewähren Gallseife (aus Ochsengalle) ein, die
den Stoff nicht angreift und Flecken schonend löst.
Baumwollhemden in hellen Farben können
in der Waschmaschine bei 60 Grad gewaschen werden, was jedoch normalerweise
völlig unnötig ist: Bei 40 Grad und ohne Vorwäsche werden Hemd und Farben
geschont, und der Schmutz verschwindet genauso.
Empfindliche Hemden stecken Sie zum Waschen
in einen Kopfkissenbezug, damit sie sich nicht am Innern der Trommel reiben.
Das Bügeln wird erleichtert, wenn Sie
die Waschmaschine nicht zu sehr füllen und am Ende auf das Schleudern
verzichten (allenfalls kurz anschleudern).
Beginnen Sie mit dem Bügeln, solange das
Hemd noch feucht ist. Ist im Baumwollgewebe keine Restfeuchte mehr,
hilft ein nachträgliches Einsprengen nur dann, wenn man stundenlang
wartet, bis nämlich die Feuchtigkeit wieder ins Gewebeinnere eingedrungen ist.
Beachten Sie beim Bügeln die im Hemd vermerkten
Höchsttemperaturen! Zwar verträgt Baumwolle höchste Bügeltemperatur,
doch können sich dann verklebte Einlagen an Kragen und Stoff lösen
und zu einer Bläschenbildung führen.
Sofern Sie Ihre Hemden in einer Wäscherei
reinigen lassen, kann die zumeist an Kragen und Manschetten verwendete
Stärke dazu führen, daß diese Partien mit der Zeit brüchig werden.
Verzichten Sie, wenn möglich, auf jegliche Stärke, auch beim Bügeln !